Status #1

Stetig bin ich am Entrümpeln und Räumen, damit die Wohnung freier, übersichtlicher und gleichzeitig gemütlicher wird. Stetig finde ich neue Dinge, die ich zu brauchen glaubte und plötzlich bereit bin loszulassen. Stetig empfindet mein Kopf eine Genugtuung gepaart mit einem klareren Blick im Hinblick auf mein Ich. 

Diesen Prozess möchte ich von nun an festhalten und hier mit Euch teilen. Für mich und für Euch. In regelmässigen monatlichen Statusmeldungen meines unseres Fortschritts.

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Die Küche leert sich. Die Arbeitsfläche ist frei und es ist eine wahre Genugtuung dort zu kochen oder das Essen vorzubereiten. Dinge finden ihren Platz und sind schnell wieder aufgeräumt.

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Vergleich von vor einem Jahr

Im Wohnzimmer hat sich viel getan. Ein Regal ist verschwunden, das Bücherregal lichtet sich und wirkt aufgeräumt und beruhigend. Ein Ort, an dem wir am Abend wirklich zur Ruhe kommen können.

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Das Schlafzimmer ist noch eine kleine Baustelle. Der große alte Kleiderschrank will geleert werden und uns verlassen, dafür wird ein Gitterbett für ein paar Monate einziehen. Der Arbeitsplatz ruft nach dem Projekt: Papierfreiheit, also einer Scanparty sozusagen.
Die Kinderzimmer sind gut aufräumbar, das finde ich viel wert. Dennoch möchte ich mehr Spielzeug loswerden, dafür muss ich wohl bald mit den Kindern ein Gespräch dazu führen. Ich merke, wie ich darum noch herumtanze…

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Das Bad war schon immer ein sehr minimalistischer Ort. Bereits mit Einzug habe ich zugesehen, dass hier nicht zu viel Zeug frei herumsteht, doch auch im Schrank ist es relativ überschaubar. Dennoch gibt es dort noch Reduktionspotenzial, das werde ich in den nächsten Tagen angehen.
Die Abstellkammer ist noch ein absoluter Alptraum und womöglich der letzte Ort, an den ich mich wagen werde. Dafür brauche ich noch ein paar kleinere Erfolge in den anderen Zimmern als Motivator.

Ich bin erstaunt wie oft ich auf meinem Weg durch die Wohnung oder im Alltag Dinge finde, die ich doch noch entsorgen kann, obwohl ich doch schon sooo viel entrümpelt habe. Und obwohl wir doch erst 2 Jahre hier wohnen und vor dem Umzug schon so viel entsorgt haben. Wo kommt all das Zeug her???

Aufräumen geht immer schneller. Und es macht auch Freude, weil die Dinge an ihren Platz wandern und das Ergebnis sehr schnell sehr zufriedenstellend ist.

In meinem Kopf gibt es noch viel zu räumen. Aber es wird besser. Diese Seite hier ist zwar ein neues Projekt in meinem Chaos an Projektideen. Aber die Planung und Gestaltung räumt mich innerlich auf und ich merke, was ich doch loslassen kann. Und was mir wirklich Freude macht und das möchte ich festhalten.

Wie gesagt, vom “echten” Minimalismus noch ein ganzes Stück entfernt, aber auf einem guten Weg. Im Moment bin ich soweit zufrieden, dass es mich motiviert weiterzumachen und ich gleichzeitig stolz bin auf das, was schon geschafft ist.

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