Mein aufgeräumter Küchentisch

Wenn ich morgens von meiner Kindergartenrunde zurückkehre, habe ich meistens eine vollgepackte ToDoListe im Kopf. Bis 12Uhr habe ich Zeit dafür. Da Miniklein meist schläft, wenn ich heimkomme, möchte ich mich sofort an die Arbeit machen und was schaffen, bis er aufwacht. Der Küchentisch ist dabei mein größter Motivator, denn er ist derzeit mein effektivster Arbeitsplatz.

Das erste, was ich sehe, wenn ich die Wohnungstür öffne, ist durch den Eingangsbereich durch in die Küche. Auf den Tisch. Wenn dieser sauber und aufgeräumt ist, dann macht das einiges mit mir.

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Morgenfrieden
Aufzuwachen und den Tisch leer und sauber vorzufinden trägt enorm zu einem entspannten Morgen und Frühstück bei. Denn wenn dort zwischen Müslischüsseln und Kaffeetassen noch Kinderzeichnungen, Kalender, leere Gläser vom Vortag und leere Erdnussdosen vom Abend herumfliegen, macht mich das unruhig. Es ist mühsam das Gefühl zu haben etwas zu bekleckern oder mit Fettflecken uz versehen, es dann unsortiert auf die Seite zu schieben, wo es ewig weiterschläft, nervt mich und diese Genervtheit trägt zu einer Gereiztheit auf alles andere bei. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich darauf gekommen bin.

Arbeitsmotivation
Wenn ich also heimkomme und der Tisch ist sauber und leer, dann kann ich mich sofort hinsetzen, den Laptop aufschlagen und loslegen. Ich kann ohne Bröselsorgen Papier ausbreiten und jede Zeit nutzen, die ich habe. Wenn ich erst die klebrigen Reste wegräumen muss, Geschirr verräumen, Spielzeug an seine Plätze verteilen, dann komme ich schnell vom Arbeiten ab. Dann verfange ich mich meist in Hausarbeit und verliere die Gedanken, die ich vorher noch hatte und den Plan, den ich mir zurechtgelegt hatte. Es fällt mir dann viel schwerer ins Arbeiten zu kommen, wenn ich mal alles so weit habe, wie ich es zum Arbeiten brauche.

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Genussvollere Mahlzeiten
Ein aufgeräumter Küchentisch motiviert mich darüber hinaus viel mehr dazu ihn für Mahlzeiten mit der Familie liebevoll und genussvoll herzurichten. Dann mag ich auch die Lebensmittel viel dekorativer auf Tellern herrichten, als sie einfach zwischen Zetteln und Zeug zu platzieren. Es isst sich viel entspannter an einem Tisch, auf dem ausschließlich Essen und Trinken steht und auf dessen angrenzender Kücheninsel sich nicht stapelweise schnell Weggeräumtes türmt. Ich kann mich dann viel mehr auch in innerer Ruhe auf die Kinder und ihre Bedürfnisse einlassen.

Der Küchentisch ist der zentrale Mittelpunkt unserer Wohnung. Er ist Treffpunkt und der Raum für gemeinsames Essen, Reden und Lachen. Hier werden Geschichten ausgetauscht, Pläne geschmiedet, hier wird gestritten und gekichert. Wenn der Küchentisch gepflegt und sauber ist, dann kann es auch unser Familienleben sein. Ein aufgeräumter Küchentisch trägt hier, vor allem in unserer Wohnküche, zu so viel mehr Seelenfrieden bei mir und damit auch bei allen anderen bei. Und wenn er mich so zufrieden macht, frage ich mich oft, wie es den Kindern wohl geht, wenn sie heimkommen und den Tisch entweder klebrig und vollgemüllt oder aufgeräumt und sauber vorfinden. Denn dass auch sie eine innere Zufriedenheit an Sauberkeit und Ordnung finden, merke ich, wenn ich sehe, wie viel seliger sie in aufgeräumten Spielzimmern ins Spiel versinken.

Was ist Euer zentraler Mittelpunkt in der Wohnung? Und wie sieht der aus? Beginnt dort und alles andere wird sich fügen.

Für mehr Tips für eine übersichtliche, aufgeräumte Wohnung bekommt Ihr ab morgen in meinem E-Course “Minimal Du”. Anmelden könnt Ihr Euch hier.

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