12 von12 im Juli. Mein (nicht so) simpler Tag

Am 12. jeden Monats gibt es die Blogaktion 12von12 von Draußen nur Kännchen, bei der man 12 Fotos vom Tag verbloggt und somit einen Einblick gibt in den eigenen Alltag.Und weil ich auf der Suche nach mehr Simple Living im Alltag bin, werde ich diese 12 von 12 nutzen um für mich und für Euch zu reflektieren, was schon ganz gut funktioniert und wo ich noch vereinfachen kann.

Und das war unser heutiger 12.

Geschwisterplüsch am Morgen. Morgens lasse ich normal das Handy noch aus und genieße einfach nur Kaffee und die Familie. Berede mit dem Liepsten den Tag, die Woche oder in unserem Fall heute den anstehenden Urlaub und versuche mich und die Kinder ohne Antreiben oder Stress Kindergartenfertig zu machen.

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Dann verlassen wir das Haus, der Liepste mit einem Kind, ich mit dem anderen und Miniklein dabei. Am Heimweg durch den Park lasse ich das Handy in der Tasche und genieße das bisschen Grün und die morgendliche Ruhe. Früher habe ich hier schon meine Emails gecheckt oder Twitter oder Facebook. Und das obwohl da hinten unser Haus ist in dem mein Laptop steht, auf dem meine emails geduldigst auf mich warten.

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Heute habe ich dabei wieder ein paar Babykröten gesehen, die hier in den Gewässern im Park aufwachsen. Das ist viel schöner und spannender als jeder Tweet oder irgendeine Arbeitsemail. Leider überleben nur die wenigsten dieser kleinen Kröten, das tut mir etwas leid. Aber so ist das in der Stadt, wo viel Natur gelebt werden soll, aber die Umsetzung hapert.

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Daheim freue ich mich über den aufgeräumten Küchentisch. Der motiviert mich mich gleich an die Arbeit zu machen.

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Die Vorurlaubstodoliste ist lang genug.

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Miniklein liegt derweil auf seiner Decke und kann fröhlich und dank der Temperaturen vor allem nackt herumstrampeln. Er meldet sich, wenn er mich braucht und dann bekommt er mich handy- und arbeitsfrei.

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Eine Stunde bevor ich wieder los muss um Frau Klein zu holen höre ich auf mit der Arbeit am Laptop / auf Papier und räume in der Wohnung umher. Ich miste immer wieder Ecken aus, ich mache die Wäsche, ich sammle den Müll zusammen, der runter gehört. Das entspannt mich und bevor ich die Kinder abhole habe ich somit ein paar ToDos aber auch etwas Haushalt geschafft und kann mich entspannter auf sie einlassen. Woran es mir noch sehr fehlt ist Zeit und Ruhe zum Essen. Ich nehme sie mir einfach nicht und esse dann irgendetwas zwischendurch. An manchen Tagen esse ich beim hausinternen Mittagstisch mit, dann bin ichgut versorgt. An den anderen esse ich querbeet irgendwelches schnelles Zeug. Das ist eine meiner Baustellen…

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Die Kindereinsammlung ist derweil noch mühsam weil Frau Klein dann immer sehr müde und mittagsschläfrig ist, ich aber auch Miniklein dabei habe. Da muss ich sehr flexibel sein mit Wagen und Tragen.

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Am Heimweg bin ich normalerweise auch handyfrei unterwegs. Und daheim versuche ich mich nur auf die Kinder zu konzentrieren. Heute gab es Gewitter und wir haben gebannt auf Blitze und Donner gewartet.

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Die Kinder haben ihre Koffer eifrig gepackt, weil wir in 3 Tagen auf Urlaub fahren.

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Ich habe den Wäscheberg bezwungen. Eigentlich geht das gut mit nur einer Wäsche pro Tag. Derweil ist es manchmal noch eine zweite weil Miniklein beim Nacktliegen doch so einiges an Wäsche produziert…

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Und nun wird das Abschiedsgeschenk für den Kindergarten fertig gestellt. Denn Donnerstag beendet Herr Klein für immer diese Ära…

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Ein voller 12er war das. Was freue ich mich auf unseren Urlaub. Mehr von diesen 12ern gibts dann bei Draußen nur Kännchen.

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